könnte besser laufen…
Apr 15th, 2009 | By feydab | Category: Dinge die mich ärgern, draussen vor der Tür, Freunde, personal concerndenk ich mir grad so, wenn ich die vielen offenen Baustellen betrachte
Einerseits liegt mein zweites Web-Projekt – die Seite der Hamburg-Flames – derzeit mangels Zugang komplett brach. Mein lieber Freund Svenna, der sich sonst ein ganz aufopferungsvoller Hoster für meine Seiten war, hat bei seinem Serverumzug leider irgendwas an der Datenbank zerschossen, weswegen jetzt jeder vom User bis zum Admin aus dem Backend des WP ausgeschlossen ist. Dringend notwendige Arbeiten am Theme, um endlich mal IE-kompatibel zu werden, sind somit natürlich erst mal auf Eis gelegt, allerdings habe ich die Befürchtung, dass Svenna die neue räumliche Distanz zwischen uns voll auskosten wird, da er ja auch keinerlei spontane körperliche Züchtigung mehr befürchten braucht. Es tritt sich so schlecht von Hamburg nach Frankfurt *grml* SVEEEEENNAAAAAAA! MACH WAS!!!!
Allerdings geben mir diese Gedanken auch schon das Stichworte für meine nächste Baustelle: Umzug
Wie einige Auserwählte ja bereits wissen, wird Feydab seine Residenz innerhalb Hamburgs verlegen, um mehr Platz mit seiner Angebeteten zu haben, die endlich aus München zugezogen ist. Eine Residenz haben wir schon und (zu) viel Platz leider auch, weil dieses “$§=O**!! Umzugsunternehmen sich das Treppenhaus nicht angesehen hat und somit “übersah“, dass das Klavier leider nicht die Treppen hoch passte, kein Kran vor Ort war und auch die Motivation der Träger zu wünschen übrig ließ…
Gut, das Ding ist wirklich ziemlich groß und passt definitiv nicht durchs Treppenhaus, allerdings hätten die Herren das auch im Vorwege rausbekommen können, Hinweise und Gelegenheit dazu gab es genug. Aber selbst das könnte ich gelassen sehen, denn was mich wirklich anpisst sind die ver*****, be*****, zer***** Maden, die sich Möbelpacker schimpfen. Nachdem nämlich klar war, dass man definitiv auf einen Kran zurückgreifen müsse um das Klavier zu heben, waren diese gierigen, verfressenen kleinen Zweibeinmulis durch nichts zu bewegen, andere sperrige Gegenstände durchs Treppenhaus zu schleppen.
Auf die eine oder andere wundersame Weise verkeilte sich immer irgendein fetter Hintern zwischen Wand und Packstück, dass eine vertikale Bewegung komplett ausgeschlossen war. Mein Hinweis, man könne Dinge auch demontiert von A nach B bringen, wurde mit dem Konter abgewehrt, man “sei zwar in der Gewerkschaft und deswegen versichert gegen Schäden und Forderungen, notfalls auch seitens des Arbeitgebers(!)” allerdings zu derartigen Sonderleistungen nicht befähigt…
Wie auch immer warten wir jetzt seit 14 Tagen auf ein Angebot der Klaviertransporter… und das Klavier… und den großen Schrank… und die Couch… und… ach was solls, immerhin haben wir noch meine komplett eingerichtete Wohnung, da macht man einfach die Tür hinter sich zu und hält die Rechnung solange zurück, bis die Zinsen für die Neuanschaffung der Möbel reichen, schaun wir mal wer den längeren Geduldsfaden hat…
Wobei wir mit “Gedulsdsfaden” bei meiner nächsten Baustelle angelangt wären, hinsichtlich meiner angeschlagenen Gesundheit, meinen Problemen bei meinem geliebten Stöckchenspiel, der Nichterreichbarkeit meines Orthopäden und den ursächlichen Zusammenhängen dazwischen.
In meinen Augen sind praktiziernende Ärzte die wahren Parasiten an der Titte unseres Sozialstaates, nebst Krankenkassen und Pharmakonzernen. Nicht nur weil ich auch persönliche Erfahrungen mit dem parasitären Verhalten (angehender) Medizinier gemacht habe, sondern wer sich jemals überlegt hat, welche Beträge in diesem Bermudadreieck der Interessen aus der Tasche des Steuerzahlers versenkt werden und in Glasspaläste oder Bonzentaschen fließen, wird sich wünschen er dürfte stattdessen einen Hartz4-Bezieher vollversorgen. Während Letztere allerdings schon lange stigmatisiert sind durch die rechtspopulistischen Phrasendrescher in Berlin und per BILD-Beschluss auch offiziell als “Schmarotzer” betitelt werden dürfen, umschwirrt Erstere immer noch die Aura der unnahbaren Halbgötter.
Zwar muss man natürlich davon ausgehen, dass die Anzahl der schwarzen Schafe hüben wie drüben gleich hoch ist und auch die Ausreden für die persönlichen Unzuläbglichkeiten gleich vielfältig, insofern jegliche Pauschalisierung unzulässig ist, trotzdem stößt es mir auf dass ich bei meinem Arzt IMMER ausserhalb der Sprechzeiten anrufe – egal wann ich es probiere, alternativ ist ununterbrochen besetzt und danach dann keiner zu erreichen. Zur Notfallsprechstunde gehe ich jedenfalls nicht mehr.
Es gäb noch mehr zu berichten, ich find aber jetzt ist genug gejammert, packen wir es an.

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[...] mit sich reden lässt, aber irgendwann geh ich auch mal auf die Barrikaden. Ich hatte mich ja schon im April darüber ausgelassen, dass bei unserem Umzug so einiges schiefgelaufen ist, um es freundlich zu formulieren, aber [...]